
Dieser Post kommt direkt vom Skilift. Genieße den frischen Schnee noch ein paar Stunden.
Mein Leben in Vancouver
Ajiaco: Das Kolumbianische Nationalgericht besteht aus einer sämigen Kartoffel-Sahne Suppe mit Maiskolben zarten Hähnchenbruststreifen und Kapern. Darauf wird Avocado und Saure Sahne gegeben.
Parrillada: Ist eine Grillplatte aus der Medellin Region die aus dünnen mariniertem Rind Filet, Haenchenbrust, Chorizo Wurst und Blutwurst besteht. Der Dip vor mir ist in einer Schale aus frittierter Kochbanane (Patacones) gereicht und ist ein Sahne-Knoblauch-Avocado Dip.
Die bereits erwähnten Patacones (frittierte Kochbanane ) gibt es oft zu den verschiedensten Gerichten.
Leche asada: Ist die Haut von gekochte Milch abgeschöpft und mit etwas Zucker serviert.
Arequipe: Das Nutella der Kolumbianer. Ist fast das gleiche wie das argentinische Dulche de Leche - eine Milch und Karamell Creme. Passt super zu Waffeln mit Vanille Eis.
Arepa con Queso: Der Maisreibekuchen mit Käse und Schinken oder was auch immer man mag.
Aqua de Panela con queso: Diese Kombination war mir erst etwas suspekt aber hat dann doch sehr geschmeckt. Rohrzucker im heißen Wasser gelöst und dann wirft man Mozzarella in den Trunk. Diese schmelzenden Käsestücke fischt man mit einem Löffel heraus um sie zu essen.Als Deutscher ist mir bekannt an der Straße einen Imbiss und auch Souvenirs zu erwerben. Ich kenne und schätze auch Flohmärkte, aber das alles (in Vancouver ist übrigens bis auf Hot Dogs nichts erlaubt) ist keine Vergleich zum täglichen Angebot in Kolumbien. Angefangen von allerlei kopierter Markenkleidung und Schuhen über Süßwaren, Zigaretten, Kaugummis zu frisch auf dem Grillradl zubereiteten Arepas.
Auch im Bus kann man praktisch Einkaufen und auch da waren mir Snacks und Getränke ersichtlich. Der halbstündigen Vorstellung von handgefertigten Silberschmuck und Uhren hingegen hätte ich aber nicht den Erfolg zugetraut, aber hier wird auch teurer Schmuck spontan auf dem Weg zur Arbeit gekauft.
Dienstleistungen gibt es natürlich auch direkt und unkompliziert auf der Straße. Da wäre zum Beispiel die Händlerin mit Bauchladen an dem 10 Handys an kleinen Ketten herab hängen und man gegen Geld telefonieren kann, etwas wie eine lebende Telefonzelle Privatsphäre nicht inbegriffen. Dann gibt es noch die bekannten Schuhputzer und jede menge Prostitution. Am amüsantesten war allerdings eine stadtbekannte Straßenecke, an der an jedem Abend hunderte Mariachi samt Instrument und Sombrero darauf warten für einen Auftritt eingesammelt zu werden. Der Musikstraßenstrich von Bogota frei nach dem Motto; "Schatz ich hole noch schnell nen Kasten und die Mexikaner-Kombo"













